Achtung: Nächster Redaktionsschluss ist der fünfte Januar 2017 (Thema: Lebenskraft )

Eine kleine Auswahl an redaktionellen Beiträgen. Wesentlich mehr finden Sie in der Print - Ausgabe

Erforsche die Wünsche Deines inneren Kindes

von Karin Szadkowski

 

Erinnerst Du Dich noch an eine Begebenheit in Deiner Kindheit, in der Du etwas gerne haben wolltest und es nicht bekommen hast? Das können Dinge von Deinem Wunschzettel für Weihnachten gewesen sein. Vielleicht war es auch der Wunsch, dass die Oma gesund aus dem Krankenhaus zurück kommt, oder Du wolltest gerne etwas ganz bestimmtes mit Deinem Vater unternehmen. Doch es kam anders. Das Spielzeugauto unter dem Tannenbaum war grün statt rot, die Puppe brünett statt blond. Die Oma verstarb und der Vater hatte keine Zeit. Wie hast Du Dich da gefühlt?

 

                                                                                                     

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Früher, als das Wünschen noch geholfen hat...

von Elisabeth Westermann

 

So beginnen viel Märchen. Wünsche werden wahr – aber sind wir nachher immer glücklicher als vorher? Mir scheint, das Wünschen selbst ist oft das größere Geschenk als die Erfüllung. Und wenn es nichts mehr zu wünschen gibt, sollen wir „wunschlos glücklich sein“.
Wenn ich in Indien bin und die Menschen dort erlebe, bei denen so viele Wünsche offen sind, und wohl auch nie erfüllt werden können, erlebe ich oft so viel mehr echte Freude, Dankbarkeit und Leichtigkeit als hier, wo so viele Wünsche sich erfüllen.

 

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Die Haselnuss – oder Wunschnuss?!

von Maren Axt

 

Beim Nachdenken über das Thema „Wünsche“ in Bezug auf Pflanzen spukte mir ziemlich schnell die Haselnuss im Kopf herum. Vielleicht weil ich vor kurzem in unserer Ausbildung bei Alchemilla etwas zur Haselnuss erzählt habe. Vielleicht, weil ich in der Vorbereitung dazu nach Märchen gesucht habe und bei den Gebrüdern Grimm gleich zweimal fündig wurde.  
Zum einen fand ich unter der Rubrik „Kinderlegenden“ eine kleine Geschichte, „die Haselrute“, in der erzählt wird, wie Maria, die Muttergottes, in den Wald geht, um dem Jesusknaben Erdbeeren zu sammeln und sie dabei von einer Natter erschreckt wird. Maria weiß sich zu schützen und versteckt sich hinter einem Haselstrauch.

 

 

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